Hauptseite > Hause Renovierung > Wie kann man die Renovierung des Badezimmers überleben?

Das Leben in einem Haus, in dem renoviert wird, erinnert ein wenig an ein Survival-Lager. Es ist oftmals nicht nur mit der notwendigen Nachtruhe auf einer aufblasbaren Matratze und dem tagelangen Tragen derselben Kleidungsstücke verbunden, aber es erfordert auch Einfallsreichtum, Beständigkeit gegen Unannehmlichkeiten und Seelenstärke. Man kann alles ertragen, solange man Zugang zum Badezimmer hat, also zu: laufendem Wasser und... unserem eigenen Klo.

Aber wenn die Renovierung des Badezimmers beginnt, dann werden die Hände bei der Achterbahnfahrt in die Höhe gerissen und die Herausforderungen für echte Hardcorer fangen an. Wie kann man also diese Zeit überleben?

 

Als Erstes muss man ein wirklich gutes, bewährtes Team haben. Diese Regel trifft natürlich für die Renovierung jedes Raumes zu, aber sie ist besonders wichtig beim Badezimmer. Wenn die Herren Erfahrung haben und aufeinander eingespielt sind, werden sie die Aufgabe verhältnismäßig schnell meistern. Wenn sie jedoch Fehler machen, herumstochern, herumbasteln und insgesamt an unserem Beispiel lernen, dann wird die ganze Sache schwer.

 

Als zweiter Punkt: Es ist wahr – Renovierung oder keine Renovierung – den physiologischen Bedürfnissen muss man irgendwo nachgehen und falls wir zufälligerweise ein Einkaufszentrum, ein Restaurant oder einen anderen Ort in der Nähe haben, an dem es eine Toilette gibt, sind wir gerettet. Ähnlich sieht es aus, wenn es in der Nähe einen Wald gibt – man kann immer zurück in die Natur kommen :) Schlimmer sieht das Ganze aus, wenn wir nicht solches Glück haben. Dann kann uns noch ein guter Nachbar helfen, der uns seine Toilette nutzen lässt. Es ist natürlich eine ziemlich peinliche Situation, aber es ist gut noch vor Beginn der Renovierungsarbeiten mit dem Nachbarn zu sprechen und ihn zu fragen, ob er so nett wäre und uns sein Badezimmer nutzen lässt. Es ist besonders wichtig, wenn wir mit Kindern zusammenwohnen, die ja bekanntermaßen umsomehr müssen, wenn gerade keine Möglichkeit besteht.

Natürlich hat die nachbarliche Geduld auch ihre Grenzen, daher sollte man (selbst, wenn man nicht gerade das Bedürfnis verspürt) alle Toilettenangelegenheiten während der Zeit durchführen, in der man gerade in der Arbeit oder Schule ist. Falls möglich sollte man hier auch die größeren Kaliber erledigen, die im Badezimmer des Nachbarn einen unangenehmen Geruch hinterlassen können, was für beide Seiten sehr peinlich währe.

 

Als Drittes sei gesagt, dass es am besten ist, einfach für die Zeit der Renovierung auszuziehen, wenn man die Möglichkeit hat. Natürlich muss jemand auf dem Posten bleiben, selbst wenn es nur dafür wäre, die Baucrew zu überwachen oder ihnen Sachen zu bringen, die während der Renovierung fehlen können. Aber es ist nicht notwendig, dass die ganze Familie leidet. Wenn also in der Umgebung Freunde, unsere Oma, Tante wohnen oder selbst wenn es nur ein Hotel ist – es lohnt sich, diese Option zu überdenken.