Hauptseite > Hause Renovierung > Etappen der Badezimmerrenovierung.

In der Regel stellen sich die aufeinanderfolgenden Etappen der Badezimmerrenovierung, unabhängig von unseren Vorhaben und den hochtrabenden Plänen, ungefähr folgendermaßen dar:

 

  1. Wow, hab ich einen tollen Plan! Ich rufe die Baucrew an!

  2. Die Baucrew arbeitet, das Badezimmer nicht - schon die zweite Woche.

  3. Und wofür war mir das nötig?!

 

Um das oben dargestellte Szenario zu umgehen, muss alles gut geplant werden und wird müssen uns im Voraus Gedanken machen, welche Schwierigkeiten auf unseren Plan Einfluss nehmen können - denn dass diese kommen, ist mehr als sicher.

Die erste Tätigkeit, die man durchführen muss, ist die Erstellung eines GENAUEN Renovierungsplans und die Schätzung der damit verbundenen Kosten. Da nach Murphy's Gesetz, wenn etwas schief gehen kann, es auch schief geht, sollten den geschätzten Kosten noch 20 Prozent hinzugerechnet werden.

 

Der weitere Schritt ist die Demolierung, als das Herunterstechen der alten Fliesen, das wechseln der Lokalisierung der Armaturen (und die damit verbundene Lokalisierung der Rohre und Steckdosen), die Demontage der Heizkörper und ähnliches. Die Dauer und der Umfang dieser Etappe hängen davon ab, wie sehr sich unser neues Badezimmer von dem alten unterscheiden soll. Es lohnt sich auch vor der Demontage den Meister zu fragen, wie lange es – seiner Meinung nach – dauern kann. Und dann... ja, das stimmt, 20 Prozent hinzurechnen.

 

Nach der Demolierung muss das Gelände vorbereitet, also geebnet werden, Löcher in den Wänden müssen aufgefüllt werden, Rohre und Steckdosen müssen verlegt werden, falls der Plan das vorsieht, müssen Wände erstellt werden. In einem so vorbereiteten Badezimmer können jetzt die Ausbauarbeiten beginnen; hierfür können wir Fliesen, Farbe oder Tapeten verwenden. Bei den beiden letzten Beispielen müssen wir daran denken, dass die Materialien für Badezimmer bestimmt sein müssen – sonst kommt es nach einer kurzen Zeit zur Wiederholung des ganzen Spaßes und wir können wieder renovieren.

 

Wenn wir mit den Wänden fertig sind, geht es an den Fußboden, den wir mit Fliesen, entsprechend imprägniertem Holz oder PVC-Belag ausschmücken können. Der nächste Schritt ist die Montage der Armaturen, also der Kloschüssel, der Duschkabine, der Badewanne und des Waschbeckens. Zum Schluss werden die Möbel hereingetragen, der Teppich wird arrangiert, die Kerzen werden angezündet und wir genießen ein Schaumbad.

 

Eine wundervolle Vision? Sicher. Man muss jedoch bedenken, wie lange das Ganze dauern kann. Alle Verputze, Mauern, Feinputze, Fliesen und Farben müssen trocknen, was im kleinen Badezimmerraum eher länger dauern kann, als normalerweise. Daher ist es, sofern wir die Möglichkeit dazu haben, besser, diese Renovierungen in den Sommermonaten durchzuführen. Das stellt uns jedoch nicht immer sicher, dass die Renovierung sich nicht in die Länge zieht. Wenn wir in einem Altbau wohnen, oder wenn wir einfach schon lange nicht renoviert haben, dann besteht das große Risiko, dass während der Arbeiten festgestellt wird, dass weitere Rohre, die Kanalisation, die Strominstallation usw. ausgewechselt werden müssen.